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Wasserhochbehälter Josefshöhe

Gebäudeansicht

Neubau in 2004/2005.

Der alte Trinkwasserhochbehälter wurde 1927 errichtet und war in einem maroden baulichen Zustand. Außerdem garantierte das geringe Fassungsvermögen von nur 400 Kubikmetern nicht mehr eine ausreichende Trinkwasser- und Löschwasserversorgung des Zentralortes Eitorf. Um den Neubau auf dem bestehenden Grundstück verwirklichen zu können und einen Grundstückskauf zu vermeiden, wurde nach Alternativen zu der üblichen Betonbauweise gesucht. Bei der Suche stieß man auf einen innovativen Anbieter von Edelstahlspeicherbehältern aus Süddeutschland. Nach eingehender technischer und wirtschaftlicher Überprüfung der Edelstahlbauweise vergab im Juni 2004 der Werksausschuss die entsprechenden Aufträge.
Anstelle des maroden Betonbehälters wurde eine Betriebshalle mit einer Größe von 30 x 16 m und einer Firsthöhe von rd. 11 m errichtet. Die gedämmte Außenfassade ist in Lärchenholzverkleidung ausgeführt. Die Halle hat ein Dach aus wärmegedämmten Trapezblechen.
In der Halle sind zwei Edelstahlbehälter mit einem Fassungsvermögen von je 1.000 m⊃3; untergebracht. Die Behälter wurden, aufgrund ihres Durchmessers von mehr als 13 m, in der neuen Halle vor Ort verschweißt.

 

Die beiden Edelstahlbehälter im Inneren


Dabei waren die Investitionskosten von rd. 970.000 € nicht höher als bei der konventionellen Betonbauweise. Die Unterhaltungskosten der Edelstahlbehälter sind sogar deutlich günstiger. Insbesondere durch die halbautomatische Reinigungsanlage wird die jährlich anstehende Behälterreinigung wesentlich einfacher und kostengünstiger. Die Inbetriebnahme des neuen Bauwerks erfolgte im Mai 2005.
Aufgrund günstiger Standortbedingungen wurde im Herbst 2005 beschlossen, auf dem südlichen Dachteil der Betriebshalle eine Fotovoltaikanlage zu installieren. Die insgesamt 230 qm Solarmodule speisen seither eine maximale Leistung von rd. 29 kWp ins öffentliche Stromnetz ein. In der Nutzungszeit von 20 Jahren sollen so 260 t CO2 eingespart und ca. 435.000 kWh Strom erzeugt werden. Die Gesamtkosten der Anlage betrugen rund 140.000 €.

Bei Interesse besteht die Möglichkeit, den innovativen Wasserhochbehälter zu besichtigen. Bitte setzen Sie sich wegen eines Termins direkt mit Rohrnetzmeister Rainer Ersfeld ( 02243 / 89-192) in Verbindung.